Intuitiv erziehen

Zitat des Tages: „Dass viele Eltern ihre Kinder … immer weniger intuitiv erziehen…“.

Retrozauber

„Lana Del Rey ist das neueste Erfolgsprodukt eines Phänomens, das die Dinge der Gegenwart überformt wie kein anderes: Retro…“.

Wofür sich Männer doch eigentlich interessieren sollten

Zitat(e) des Tages: „sinnlich unterfordert mit einem hyperreflektierenden Mann an der Bar“ – „eines dieser Berlin-Mitte-Phänomene, das gefühlte 0,2 Prozent der Bevölkerung betrifft“ – „retrosexuell“ – „wofür sich Männer doch eigentlich interessieren sollten: Sex, Karriere, Saufen“ – „dass es Frauen außerordentlich irritiert, wenn Männer nicht mehr so gut berechenbar sind“ – „verlieren die Frauen auch…

Die Freiheit der Wissenschaft ist die Freiheit des Einzelnen

Roland Reuß, Germanist an der Universität Heidelberg, ist die Nemesis der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Doch hinter seinen Attacken steht das Ideal einer kritischen Editionspraxis, die Maßstäbe setzt. Wer mit Reuß spricht, versteht, was Philologie bedeuten kann. – Eine wunderbare Einheit von Text und Bild!

Lepsius, Nie war sie so dogmatisch wie heute

Die in dieser Zeitung geführte Debatte um die Wissenschaftlichkeit der Rechtswissenschaft verknüpft eine altbekannte Thematik mit der Frage, ob aus der Praxisorientierung Wissenschaftsdefizite folgen, die sich als Plagiatsneigung manifestieren können (Heinig/Möllers). Die Reaktionen weisen demgegenüber auf das anerkannt gelungene Rechtsgespräch von Wissenschaft und Praxis hin (Huber/Radtke) und erklären die praktische Arbeit auch zum Gegenstand der…

Heinig/Möllers, Kultur der Wissenschaftlichkeit

Die Causa zu Guttenberg ist auch ein Symptom für Fehlentwicklungen in der deutschen Rechtswissenschaft. Diese These hat lebhafte Zustimmung, aber auch scharfe Kritik hervorgerufen. Was die Rechtswissenschaft zu einer Wissenschaft macht, ist eine alte, aber stets neu zu stellende Frage. Davon nicht zu trennen, doch notwendig zu unterscheiden ist die andere Frage, wie eine gute…

Canaris/Schmidt, Hohe Kultur

Unter der Überschrift „Kultur der Kumpanei“ hat diese Zeitung einen Beitrag der Kollegen Heinig und Möllers veröffentlicht, in dem anlässlich des Falles zu Guttenberg ein Rundumschlag gegen die wissenschaftsethische Seriosität der deutschen Jurisprudenz geführt wird. Reißerisch heißt es, dass „in wohl keinem anderen Fach Doktoranden so systematisch zum Regelbruch verleitet werden wie in der Rechtswissenschaft“…

Huber/Radtke, Leistungsfähig und vorbildlich

In ihrem Beitrag „Kultur der Kumpanei“ zeichnen Hans Michael Heinig und Christoph Möllers ein Zerrbild vom Zustand der akademischen Rechtswissenschaft in Deutschland, das auf einer selektiven Wahrnehmung der Wirklichkeit und auf einer Verabsolutierung des eigenen wissenschaftlichen Zugriffs beruht. Es erschöpft sich in einer – im Einzelfall zwar berechtigten, in der Verallgemeinerung jedoch unzulässigen – Diskreditierung…

Heinig/Möllers, Kultur der Kumpanei

Dissertationsschriften sollen gemeinhin einen Beitrag zum Erkenntnisgewinn leisten. An diesem Erfordernis gemessen, ist ein Großteil der juristischen Dissertationen überflüssig. Als Wissenschaft würde die Juristerei gewinnen, wenn sie weniger, dafür bessere Dissertationen hervorbrächte. 

Was ist der Staat?

Der Inbegriff aller Rechtsnormen? Eine vorgegebene staatliche Schicksalsgemeinschaft? Eine pure Grundrechtsverwirklichungsagentur?

Kritik der eigenen Urteilskraft

Gestern hat Gerald Wagner die Soziologie des Facebook ziemlich kritisch betrachtet. Das radikale postmoderne Meta-Gegenmodell der relationalen Rationalität läuft – in Anlehnung an Karl-Heinz Ladeur (Postmoderne Rechtstheorie, 2. Aufl. [1995], S. 139) – „auf ein multiples, polykontexturales Operieren mit einer Vielfalt von Beobachtern mit den in einem System akkumulierten und über rekursive Netzwerk- und Trajektorienbildung…

Kritik der eigenen Urteilskraft

Gestern habe ich begonnen, mein Facebook-Profil aktiv zu betreiben. Heute erscheint in meiner Zeitung „Eine Soziologie des Facebook“ mit kritischen Ober- und Untertönen von Gerald Wagner. Ein bedenkenswerter Zufall des Lebens? Jedenfalls ein lesenswerter und eine Herausforderung an die Kritik der eigenen Urteilskraft!