Besuch des Bruders

24/02/2022 I Lang war er fort. Er schickte Gruß und Wunsch voraus, Beschwor Verwandtschaft, Glauben, auch Geschichte Und stolz vergossnes Bruderblut. Geschenke sandte er, die, stolz, erhaben, Sein Wohlergehen wiesen. Groß sein Werk, Sein Wesen klein. So begehrt‘ er Einlass: Gemeinsam wieder sei die Zukunft, Eins das Haus, Ein Teil von ihm Und wir von…

Liebesgrüße nach Moskau

Wenn wir uns schon so dermaßen schwer damit tun, der Ukraine angemessene Waffen zu geben, können wir ihr dann nicht wenigstens z.B. Astrid Lindgrens „Die Brüder Löwenherz“ in angemessener Anzahl liefern?

Der Gepard

Der Gepard, das war der Panzer der Bundeswehr, an dem ich meinen Wehrdienst abgeleistet habe. Sein Plus: Er ist ziemlich einfach zu bedienen und zu warten. Meine Ausbildung an ihm dauerte damals (1989!) drei Monate, aber im Grunde waren wir schon nach einer Woche fit, ihn zu bedienen, und nach einer weiteren Woche, ihn zu…

„Krieg“ ist nicht das korrekte Wort

Zitat des Tages: „‚Krieg‘ ist nicht das politisch korrekte Wort. Es heißt Sicherheitseinsatz zum Schutz der Handelswege und der Rohstoffzufuhr. Auch sagen wir nicht mehr Soldaten, sondern Qualitätssicherer.“

Der Weisheit letzter Schluss

Zitat des Tages: „Das ist der Weisheit letzter Schluß: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, Der täglich sie erobern muß.“

Freedom Day?

Freedom day? „Corona“ ist da der ganz falsche Kontext. Erst wenn Integrität und Souveränität der Ukraine vollständig wieder hergestellt sind, kann man davon sprechen!

Kein Öl für Blut!

„Kein Blut für Öl!“ So hießen die lauten Rufe 1990 und 2003 zu den Kriegen gegen den Irak. Ich war nicht sicher, ob das richtig war. Sicher bin ich mir aber, dass zum Krieg gegen die Ukraine 2022 umgekehrt die Rufe lauten sollten: „Kein Öl für Blut!“

Verteidigung der Freiheit

Die Ukraine verteidigt in diesem Krieg nicht nur ihre Freiheit, nicht nur „unsere“ Freiheit und die der „westlichen Welt“. Sie verteidigt vielmehr die Freiheit selbst! (Georg Neureither)

Friede und Freiheit für die Ukraine!

Wir, die unterzeichnenden Autoren und Autorinnen der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg, sind entsetzt über den russischen Angriff auf die Ukraine, der den Beginn eines schändlichen Krieges mitten in Europa darstellt. Der mit kruden Geschichtsklitterungen und zynischen Propagandalügen vonseiten des Kriegsherrn Putin vorangetriebene Überfall bedeutet unsägliches menschliches Leid, das durch nichts zu rechtfertigen ist. Wir drücken den ukrainischen…

Besuch des Bruders

Im Rückblick erscheint mir die Situation vor der Sitzung des Bundestags am Sonntag wie der Besuch der alten Dame bei Friedrich Dürrenmatt. Ob wir wirklich mit dem Schrecken davon gekommen sind?

Krieg: Sinn und Unsinn

Über die Unsinnigkeit einer Schlacht reden hieß dem Krieg selbst Sinn beimessen. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 155)

Das Leben ist ein Spiel!

Gerade das ist es ja, das Leben, wenn es schön und glücklich ist: ein Spiel! Natürlich kann man auch alles mögliche andere aus ihm machen, eine Pflicht oder einen Krieg oder ein Gefängnis, aber es wird dadurch nicht hübscher. (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 11. Aufl. 1998, S. 63)

Was Generalstäbe und Familien falsch machen

Sagt man nicht, daß die Generalstäbe ihre Armeen in Friedenszeiten immer vorzüglich vorbereiten – auf den letztvergangenen Krieg? Ich weiß nicht, wie es damit ist. Aber sicher erziehen alle gewissenhaften Familien ihrer Söhne stets vorzüglich für die letztvergangene Epoche. (Sebastian Haffner, Geschichte eines Deutschen – Die Erinnerungen 1914–1933, 2. Aufl. 2000, S. 100)