Heinig/Möllers, Kultur der Kumpanei

Dissertationsschriften sollen gemeinhin einen Beitrag zum Erkenntnisgewinn leisten. An diesem Erfordernis gemessen, ist ein Großteil der juristischen Dissertationen überflüssig. Als Wissenschaft würde die Juristerei gewinnen, wenn sie weniger, dafür bessere Dissertationen hervorbrächte. 

Was ist der Staat?

Der Inbegriff aller Rechtsnormen? Eine vorgegebene staatliche Schicksalsgemeinschaft? Eine pure Grundrechtsverwirklichungsagentur?

Kritik der eigenen Urteilskraft

Gestern hat Gerald Wagner die Soziologie des Facebook ziemlich kritisch betrachtet. Das radikale postmoderne Meta-Gegenmodell der relationalen Rationalität läuft – in Anlehnung an Karl-Heinz Ladeur (Postmoderne Rechtstheorie, 2. Aufl. [1995], S. 139) – „auf ein multiples, polykontexturales Operieren mit einer Vielfalt von Beobachtern mit den in einem System akkumulierten und über rekursive Netzwerk- und Trajektorienbildung…

Kritik der eigenen Urteilskraft

Gestern habe ich begonnen, mein Facebook-Profil aktiv zu betreiben. Heute erscheint in meiner Zeitung „Eine Soziologie des Facebook“ mit kritischen Ober- und Untertönen von Gerald Wagner. Ein bedenkenswerter Zufall des Lebens? Jedenfalls ein lesenswerter und eine Herausforderung an die Kritik der eigenen Urteilskraft!