Unter der Überschrift „Kultur der Kumpanei“ hat diese Zeitung einen Beitrag der Kollegen Heinig und Möllers veröffentlicht, in dem anlässlich des Falles zu Guttenberg ein Rundumschlag gegen die wissenschaftsethische Seriosität der deutschen Jurisprudenz geführt wird. Reißerisch heißt es, dass „in wohl keinem anderen Fach Doktoranden so systematisch zum Regelbruch verleitet werden wie in der Rechtswissenschaft“…
Schlagwort: FAZ
Huber/Radtke, Leistungsfähig und vorbildlich
In ihrem Beitrag „Kultur der Kumpanei“ zeichnen Hans Michael Heinig und Christoph Möllers ein Zerrbild vom Zustand der akademischen Rechtswissenschaft in Deutschland, das auf einer selektiven Wahrnehmung der Wirklichkeit und auf einer Verabsolutierung des eigenen wissenschaftlichen Zugriffs beruht. Es erschöpft sich in einer – im Einzelfall zwar berechtigten, in der Verallgemeinerung jedoch unzulässigen – Diskreditierung…
Heinig/Möllers, Kultur der Kumpanei
Dissertationsschriften sollen gemeinhin einen Beitrag zum Erkenntnisgewinn leisten. An diesem Erfordernis gemessen, ist ein Großteil der juristischen Dissertationen überflüssig. Als Wissenschaft würde die Juristerei gewinnen, wenn sie weniger, dafür bessere Dissertationen hervorbrächte.
Was ist der Staat?
Der Inbegriff aller Rechtsnormen? Eine vorgegebene staatliche Schicksalsgemeinschaft? Eine pure Grundrechtsverwirklichungsagentur?
Kritik der eigenen Urteilskraft
Gestern hat Gerald Wagner die Soziologie des Facebook ziemlich kritisch betrachtet. Das radikale postmoderne Meta-Gegenmodell der relationalen Rationalität läuft – in Anlehnung an Karl-Heinz Ladeur (Postmoderne Rechtstheorie, 2. Aufl. [1995], S. 139) – „auf ein multiples, polykontexturales Operieren mit einer Vielfalt von Beobachtern mit den in einem System akkumulierten und über rekursive Netzwerk- und Trajektorienbildung…
Kritik der eigenen Urteilskraft
Gestern habe ich begonnen, mein Facebook-Profil aktiv zu betreiben. Heute erscheint in meiner Zeitung „Eine Soziologie des Facebook“ mit kritischen Ober- und Untertönen von Gerald Wagner. Ein bedenkenswerter Zufall des Lebens? Jedenfalls ein lesenswerter und eine Herausforderung an die Kritik der eigenen Urteilskraft!