Gefühl am Ende eines Buches

Dir war seltsam und traurig zumute – du hast dieses Gefühl auch heute noch, wenn du mit einem Buch fertig bist. (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 126)

Buchfenster

Falls du zufällig mal von einer Seite aufblicktest, trafst du auf das Spiegelbild eures hell erleuchteten Fensters im dunklen Fenster gegenüber und erkanntest, dass jedes Fenster und jedes Buch nur eine weitere Möglichkeit war, nach draußen zu gelangen. (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 126)

Freiheit und Existenz

Wenn das da die Freiheit ist, wenn du nur dann frei bist, wenn dich niemand sieht, niemand an dich rankommt, woher willst du wissen, dass es dich überhaupt gibt? (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 118)

Beraterfalle

Genial! Selbst um aus der Beraterfalle herauszukommen, braucht es – Berater!

Durchlöcherter Himmel

… der tintenblaue Himmel, von Sternen durchlöchert… (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 83)

Sommertag

… überm Kopf ein reiner Himmel. Den beeinträchtigt nur eine einzige Wolke, die schiebt sich langsam und ruhig über den Köpfen der Passanten dahin und hat es nicht eilig. (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 65)

Ende des Kommunismus

Mit dem Ende des Kommunismus waren … eine Menge … Menschen von einer einzigen abwegigen Vorstellung überzeugt: Freiheit, das hieß vor allem Geld, das hieß Kampf, in dem sich jeder allein um sich selbst kümmerte… (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 58)

Aggressive Unsicherheit und tiefgefrorene Panik

„… jene aggressive Unsicherheit…, die der russische Präsident bei jedem öffentlichen Auftritt mit sich herumträgt – die tiefgefrorene Panik eines Mannes, der sich mit allen Mitmenschen unwohl fühlt, vor denen er nicht durch einen langen Tisch oder eine schwerbewaffnete Leibwache geschützt ist.“