… der tintenblaue Himmel, von Sternen durchlöchert… (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 83)
Schlagwort: Zeit
Sommertag
… überm Kopf ein reiner Himmel. Den beeinträchtigt nur eine einzige Wolke, die schiebt sich langsam und ruhig über den Köpfen der Passanten dahin und hat es nicht eilig. (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 65)
Ende des Kommunismus
Mit dem Ende des Kommunismus waren … eine Menge … Menschen von einer einzigen abwegigen Vorstellung überzeugt: Freiheit, das hieß vor allem Geld, das hieß Kampf, in dem sich jeder allein um sich selbst kümmerte… (Marek Torčík, Was die Zeit nicht nimmt, 2026, S. 58)
Zeitdehnung und Zeitraffung
Die Stunden gingen vorbei wie immer, wenn nichts passierte: nach vorne zäh, rückblickend im Nu. (Thomas Melle, Haus zur Sonne, 2025, S. 304)
Die Fragen der andern
Die Aphorismensammlung „Die Fragen der andern“ behandelt in Kapiteln wie Liebe (Überleben), Mensch (Neuland), Gesellschaft (Repräsentanz ohne Präsenz), Internet und Co. (Der interessanteste Kontakt) Gedanken über Kummer und Kaugummi, Menschenwürde und Mittagsschlaf, Astrid Lindgren und Donald Trump, Mainstream und Mittelmeer, Bahnhof und Badewanne – und, und, und. Und selbstverständlich enthält der Band nicht nur Fragen, sondern gibt auch Antworten:…
Zeit und Geld
Zeit ist Geld, sagen wir. Ja, doch mehr noch gilt: Geld ist Zeit.
Kunst und Wissenschaft und Geduld
MEPHISTOPHELES. Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld will bei dem Werke sein. Ein stiller Geist ist Jahre lang geschäftig, Die Zeit nur macht die feine Gärung kräftig. (Johann Wolfgang von Goethe, Faust: Eine Tragödie, V. 2370–2373 [Hamburger Ausgabe, hrsg. v. Erich Trunz, Band III: Dramatische Dichtungen I, 16. Aufl. 1996])
Tote und lebendige Gedanken
Denn mit den Gedanken ist es eine eigene Sache. Sie sind oft nicht mehr als Zufälligkeiten, die wieder vergehen, ohne Spuren hinterlassen zu haben, und die Gedanken haben ihre Toten und ihre lebendigen Zeiten. Man kann eine geniale Erkenntnis haben, und sie verblüht dennoch, langsam, unter unseren Händen, wie eine Blume. Die Form bleibt, aber…
Das Geheimnis des Glücks
[M]ein Glück bestand tatsächlich aus dem gleichen Geheimnis wie das Glück der Träume, es bestand aus der Freiheit, alles irgend Erdenkliche gleichzeitig zu erleben, Außen und Innen spielend zu vertauschen, Zeit und Raum wie Kulissen zu verschieben… [S]o riefen wir das Gewesene, das Zukünftige, das Erdichtete schöpferisch in den gegenwärtigen Augenblick. (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 20….
Reine Gegenwart
Die… reine Gegenwart… stellt eine Verneinung der Zeit (der Richtung) dar. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 11)
Reine Gegenwart
Die… reine Gegenwart… stellt eine Verneinung der Zeit (der Richtung) dar. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 11)
Fugen der Zeit
Die Zeit ist aus den Fugen: Schmach und Gram, Dass ich zur Welt, sie einzurichten, kam! (William Shakespeare, Hamlet, übers. v. August Wilhelm Schlegel, Erster Akt, Fünfte Szene)