„Ich glaube sogar, …, dass Ronald McDonald deshalb ein Mann ist. Damit man sich als Kind vorstellen kann, es sei der eigene Vater, der sich als Clown verkleidet hat.“
„Das ist traurig… Der Kapitalismus entzieht den Kindern die Väter und schickt zum Trost einen Clown?“
… Es war traurig, als Kind am Geburtstag mit einer überforderten Mutter und zehn auf Cola durchdrehenden Kids in einem blassen Burgerrestaurant zu sitzen und sich nichts mehr zu wünschen, als dass sich der eigene Vater hinter der Schminke von Ronald McDonald verberge.
(Martin Kordić, Jahre mit Martha, 5. Aufl. 2024, S. 104)