Als Stipendiat einer Stiftung wurde ich zu Freizeitaktivitäten mit anderen Stipendiaten und zu Einzelgesprächen mit Vertrauensdozenten eingeladen. Ich ging nicht hin. Bis jetzt hatte ich in meinem Leben alles allein gemacht. Nun wollten Menschen mit mir die Fortschritte meiner Arbeiten und meines Studiums besprechen. Ich fühlte mich eingeengt. Es bedeutete mir viel, alles in meinem Leben alleine zu machen, alles alleine zu schaffen.
(Martin Kordić, Jahre mit Martha, 5. Aufl. 2024, S. 88)