Lieber die Vergangenheit ändern

Zitat des Tages: „Warum würden Menschen lieber die Vergangenheit ändern, damit ihre Gegenwart gut ist, als ihre Gegenwart ändern, damit die Zukunft gut ist?“

Die Hoffnungen der Menschen

So ist es mit allem, was die Menschen anfangen: Ein später Frost im Frühjahr oder ein verregneter Sommer, und ihre Hoffnungen gehn nicht auf. Doch selten nur geht nicht auf, was sie aussäen… Das liegt im Staub und vermodert und sprießt dann wieder auf, wo und wann man es nicht erwartet. (J. R. R. Tolkien,…

Kaldaunen mit Zwiebeln

Ein Mensch, der irgend etwas in der Welt wahrhaftig und selbstlos um seiner selbst willen genießt, ohne sich einen Deut darum zu scheren, was andere darüber sagen, ist allein durch diese Tatsache … gewappnet… Ich habe einen Menschen gekannt, der gegen starke Versuchungen zum gesellschaftlichen Ehrgeiz gewappnet war durch eine noch stärkere Vorliebe für Kaldaunen…

Des Menschen Wille

Denn des Menschen Wille ist sein Himmelreich… (Gottfried Keller, Kleider machen Leute, 2023 [die damalige Ausgabe habe ich nicht mehr], S. 52)

Der Mensch im Lehrbuch der Dogmatik

Im Lehrbuch der Dogmatik ist … ein Mensch genau wie der andere, im Leben aber nicht. (Hermann Hesse, Narziß und Goldmund, 31. Aufl. 1993, S. 46)

Hunger: nach Erleben und Vergessen

Vielleicht hat der Mensch nächst dem Hunger nach Erlebnis keinen stärkeren Hunger als den nach Vergessen. (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 11. Aufl. 1998, S. 51)

Der Tod ist scheiße

Objektiv gesehen ist der Tod das Beste, was den Menschen passieren konnte. Er zwingt sie, sich dem Leben zu stellen… Er ist das einzig richtige Ende, notwendig und ein starker Antrieb… Subjektiv gesehen ist der Tod natürlich scheiße. (Benedict Wells, Fast genial, 2011, S. 187)

Minister

Wer sich Den Menschen nützlich machen will, muss doch Zuerst sich ihnen gleichzustellen suchen. (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 3390 ff.)

Kein höheres Wesen!

Dass Menschen nur – nicht Wesen höh‘rer Art – Die Weltgeschichte schreiben! (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 3149 f.)

Zufall und Zweck

Den Zufall gibt die Vorsehung – Zum Zwecke Muss ihn der Mensch gestalten… (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 2965 f.)

Ein kläglich Wesen ist der Mensch

Der Mensch ist ein so klägliches Wesen, dass er ein gemeines Wort wichtiger nimmt als hundert liebe. Wieso zählt ein: „Ich liebe dich!“, nicht ebenso viel wie ein: „Ist die Liebe schon vorbei?“ Wieso zählen hundert liebe Worte nicht hundert Mal mehr als ein gemeines? Wieso? Es ist teuflisch: So viel wird von der Gottesebenbildlichkeit…