Nachsicht

Wer etwas kann, dem sieht man etwa nach… (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 867)

Mehr Mensch

Ein Mensch ist umso mehr, je mehr er Mensch… (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 676)

Grillparzer zum Homeoffice

Nur daheim ist Arbeit Lust, Hier wird sie Frone. (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 649 f.)

Des Künstlers Kunst

Ein Künstler lebt und webt in seiner Kunst. (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 502)

Wie Gott in Frankreich

Hier nährt man sich, der Franke nur kann essen. (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 497)

Frisch gewagt!

Nur froher Mut vollbringt. (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 423)

Pastor bonus

Den Hirten setzt man um der Herde wegen, Der Nutzen ist des Herrn. (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 395 f.)

Diligentia boni patrisfamilias

Dem Bischof gab man, dass er geben könne, Des Kirchenguts Verwalter, nicht sein Herr. (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 305 f.)

Theologie und Ökologie

Was, Mensch, zerstörst du deines Schöpfers Welt?… Greifst du das Dasein an durch das du bist? (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 139 und 142)

Tote und lebendige Gedanken

Denn mit den Gedanken ist es eine eigene Sache. Sie sind oft nicht mehr als Zufälligkeiten, die wieder vergehen, ohne Spuren hinterlassen zu haben, und die Gedanken haben ihre Toten und ihre lebendigen Zeiten. Man kann eine geniale Erkenntnis haben, und sie verblüht dennoch, langsam, unter unseren Händen, wie eine Blume. Die Form bleibt, aber…

Alles erlaubt

[I]n der Einsamkeit ist alles erlaubt. (Robert Musil, Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, 70. Aufl. 2019, S. 153)