Lob korrumpiert

… leider ist man als Schauspieler durch Lob schrecklich korrumpierbar. Es gibt kaum jemanden in diesem Beruf, der sich durch ein paar Worte der Anerkennung nicht vom Querulanten zum Bravling bekehren ließe. (Joachim Meyerhoff, Alle Toten fliegen hoch – Teil 6: Man kann auch in die Höhe fallen, 2. Aufl. 2026, S. 176)

Des Schauspielers liebste Befriedigung

Das war der Augenblick, als ich begriff, dass es, egal wie empathiebegabt, egal wie liebevoll, egal wie erfolgreich, egal wie kollegial Kollegen auch sein mögen, für einen Schauspieler nichts Befriedigenderes gibt, als einen anderen Schauspieler scheitern zu sehen. Dieser zu einem hohen Prozentsatz auf Ängsten beruhende Beruf braucht die Demontage, ja Zerstörung anderer als Trost…

Komödiant wird Held

[O]ft wird ein Komödiant dadurch, daß er den Helden spielt, zum Helden. (Marcel Pagnol, Marcel. Das Schloß meiner Mutter, 8. Aufl. 1991, S. 109)