Immer nur Gewalt?

Christentum, Judentum, Islam und andere: immer nur Gewalt? Ein Zerrbild! Wohltuender Normalfall ist z.B. der Rechtsdiskurs der Religionen.

Kirchenrecht fürs Internet

Zitat des Tages: „… damit der Gebrauch der sozialen Kommunikationsmittel von menschlichem und christlichem Geist belebt…“ ist (can. 822 § 2 CIC). – Nebenbei bemerkt: Jene Norm stammt von 1983 und stellt nichts anderes dar, als was man nun als Netiquette bezeichnet!

Rechtsirrtümer

Wie im Recht allgemein, so gibt es auch in „meinem“ Rechtsgebiet, dem Staatskirchenrecht oder Religionsverfassungsrecht, offenbar unausrottbare Rechtsirrtümer. Hier meine drei liebsten:

Mensch, unter dem Schutz des Gesetzes

Zitat des Tages: „Das AGG ist … der Versuch eines gesellschaftlichen Erziehungsprogramms (auch wenn der rot-grüne Gesetzgeber niemals die Traute besaß, dies offen auszusprechen und zum Ausdruck des ureigenen Reformwillens zu machen): Es soll bewirken, dass sich die Subjekte der Vertragsfreiheit nicht von dem Gedanken leiten lassen, der potenzielle Vertragspartner zeige eine Haltung, die von…

Die Kultur Europas

Zitat des Tages: „Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas.“

Das merkwürdig zweideutige Recht

Die Stellung der Magisterstellvertreter, auch „Schatten“ genannt, …, ist eine höchst eigentümliche. Jeder der Magister hat einen Stellvertreter, den ihm nicht etwa die Behörde zur Seite stellt, sondern den er selbst aus dem engeren Kreis seiner Kandidaten wählt und für dessen Handlungen und Unterschrift der Meister selbst, den er vertritt, die volle Verantwortung trägt. Es…

Machtgefühl und Beutegefühl

Aus dem Machtgefühl stammen Eroberung, Politik und Recht, aus dem Beutegefühl stammen Handel, Wirtschaft und Geld. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 986)

Denken: in Geld, Mathematik, Recht

Es gibt ein „Denken in Geld“, wie es ein mathematisches und juristisches Denken gibt. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 671)