Der kultivierte Mensch hat seine Energie nach innen, der zivilisierte nach außen. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 51)
Schlagwort: Mensch
What?
What a piece of work is a man! (William Shakespeare, Hamlet, Act II Scene 2)
Du bist so leicht zu spielen wie eine Kinderflöte, Alter!
Wetter! denkt Ihr, dass ich leichter zu spielen bin als eine Flöte? (William Shakespeare, Hamlet, übers. v. August Wilhelm Schlegel, Dritter Akt, Zweite Szene)
Wer freundlich ist, wer nicht
Wenn Gesellschaften ihre Mitglieder wie selbstverständlich in Gewinnende und Verlierende aufteilen, führt das vielleicht zwangsläufig dazu, dass nur jene Menschen freundlich sind, die es nötig haben. (Daniel Schreiber, Allein, 5. Aufl. 2021, S. 37)
Freiheit!
… nach Freiheit doch verlangt es mich, nach Freiheit, Freiheit dürste ich…
Genussflucht
Wenn stets ein Gott genießen kann, bin ich dem Wechsel untertan…
Sicut deus
Könnt ein Gott zu sein so sehr dich reun?
Erbsünde…!
Zitat des Tages: „Das christliche Verständnis der Erbsünde ist durch das Bewusstsein ihrer Universalität und ihrer Unentrinnbarkeit geprägt. Dies verbietet es, das Böse als ein spezifisches Problem der jeweils anderen zu behandeln, mit dessen Erkenntnis ich mich zugleich über die anderen erhebe. Denn wenn das Böse, das ich in der Schuld des anderen erkenne, zumindest…
Ich bin nicht so
Tatsächlich werden wir in dem Vertrauen geboren, dass uns jemand nährt und liebt, aber wir können nur reifer werden und uns selbst finden, wenn wir aus dieser … Geborgenheit herauskommen, wenn wir keine Gefangene bleiben, wenn wir den Mut haben, denen, die uns zuerst geliebt haben, und allen, die nach ihnen kamen oder gar kommen werden,…
Wesentlich und unverlangt
„All das, was auf dem Personalausweis steht, haben wir nicht bestimmt.“ Den Namen, Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, selbst den Ort unserer Geburt – angeblich unser Ursprung – haben wir nicht bestimmt, geschweige denn unsere Größe und Augenfarbe. „Und das, was wir bestimmen können, ist das, was wir als Teil unserer eigentlichen Identität ansehen, als…
Der Druck des Nichts
[B]ekanntlich erzeugt kein Ding auf Erden einen solchen Druck auf die menschliche Seele als das Nichts. (Stefan Zweig, Schachnovelle, 2020, S. 29)
Die Selbstbestimmung des Menschen
Die Selbstbestimmung des Menschen besteht weniger darin, dass er tun kann, was er will, als vielmehr darin, dass er lassen kann, was er nicht will. (Thomas Strässle, Gelassenheit – Über eine andere Haltung zur Welt, 2013, S. 20)