Tengil begreift nicht, dass er Menschen, die für ihre Freiheit kämpfen und fest zusammenhalten…, niemals unterdrücken kann. (Astrid Lindgren, Die Brüder Löwenherz, 55. Aufl. 2021, S. 134)
Schlagwort: Mensch
Gedankenfreiheit!
Man kann den Menschen nicht verwehren, Zu denken, was sie wollen. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 1009 f.)
Was die Augen sehen, glaubt das Herz
Er zeigte mir, dass grübelnde Vernunft Den Menschen ewig in der Irre leitet, Dass seine Augen sehen müssen, was Das Herz soll glauben… (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 477–480)
Was die Zahlen und das Leben gemeinsam haben
Ich halte es für notwendig, ihm das mit der Klaustrophobie näher zu erklären. „Weißt du, was hinter der Mathematik steckt?“ frage ich. „Hinter der Mathematik stecken die Zahlen. Wenn mich jemand fragen würde, was mich richtig glücklich macht, dann würde ich antworten: die Zahlen. Schnee und Eis und Zahlen. Und weißt du, warum?“ … „Weil…
Logik und Lebenswille
Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen der leben will, widersteht sie nicht. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 210)
Vor dem Gesetz
Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt, daß er ihm jetzt den Eintritt nicht gewähren könne. Der Mann überlegt und fragt dann, ob er also später werde eintreten dürfen. „Es ist möglich“, sagt der Türhüter, „jetzt aber…
Wie kann denn ein Mensch überhaupt schuldig sein?
„Ich bin aber nicht schuldig“, sagte K. „Es ist ein Irrtum. Wie kann denn ein Mensch überhaupt schuldig sein. Wir sind hier doch alle Menschen, einer wie der andere.“ „Das ist richtig“, sagte der Geistliche, „aber so pflegen die Schuldigen zu reden.“ (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 194)
Die gerade noch erträgliche Größe des Doms
K. fühlte sich ein wenig verlassen, als er dort … zwischen den leeren Bänken allein hindurchgieng, auch schien ihm die Größe des Doms gerade an der Grenze des für Menschen noch Erträglichen zu liegen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 192)
Der Mensch: kultiviert und zivilisiert
Der kultivierte Mensch hat seine Energie nach innen, der zivilisierte nach außen. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 51)
What?
What a piece of work is a man! (William Shakespeare, Hamlet, Act II Scene 2)
Du bist so leicht zu spielen wie eine Kinderflöte, Alter!
Wetter! denkt Ihr, dass ich leichter zu spielen bin als eine Flöte? (William Shakespeare, Hamlet, übers. v. August Wilhelm Schlegel, Dritter Akt, Zweite Szene)
Wer freundlich ist, wer nicht
Wenn Gesellschaften ihre Mitglieder wie selbstverständlich in Gewinnende und Verlierende aufteilen, führt das vielleicht zwangsläufig dazu, dass nur jene Menschen freundlich sind, die es nötig haben. (Daniel Schreiber, Allein, 5. Aufl. 2021, S. 37)