Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte der wachsenden Individuation, aber sie ist auch die Geschichte der wachsenden Freiheit. (Erich Fromm, Die Furcht vor der Freiheit, 24. Aufl. 2020, S. 173)
Schlagwort: Geschichte
Man kann nicht einfach wünschen, was man will
Hier gibt es nur Leben und Tod, nur Perelín und Goab, aber keine Geschichte. Du musst deine Geschichte erleben. Du darfst nicht hier bleiben… Die Wege … kannst du nur durch deine Wünsche finden. Und du kannst immer nur von einem Wunsch zum nächsten gehen. Was du nicht wünschst, ist für dich unerreichbar. Das bedeuten…
Der Untergang des Abendlandes
Falsch zugeordnete Zitate: „… die Weltgeschichte ist optimistisch, sie entscheidet sich immer mit Begeisterung für das eine und erst nachher für sein Gegenteil!“ (Oswald Spengler)
Optimismus der Weltgeschichte
… die Weltgeschichte ist optimistisch, sie entscheidet sich immer mit Begeisterung für das eine und erst nachher für sein Gegenteil! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 249)
Kein höheres Wesen!
Dass Menschen nur – nicht Wesen höh‘rer Art – Die Weltgeschichte schreiben! (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 3149 f.)
Rotwild: Volk ohne Raum
„Volk ohne Raum“: Hatte da jemand schlechte oder etwa nur zu gute Geschichtskenntnisse?
Herrschaft der Besten
In der Gesellschaftsgeschichte geht es stets um den Versuch der Adelsbildung, sie ist deren Spitze und Krone, und irgendeine Art von Aristokratie, von Herrschaft der Besten, scheint das eigentliche, wenn auch nicht immer zugegebene Ziel und Ideal aller Versuche der Gesellschaftsbildung zu sein. Stets hat die Macht, sei es eine monarchische oder eine anonyme, sich…
Freiheit und Notwendigkeit
Wir haben nicht die Freiheit, dies oder jenes zu erreichen, aber die, das Notwendige zu tun oder nichts. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1195)
Apollinisches und faustisches Geld: als Größe und als Funktion
… eine Gegenüberstellung des apollinischen und faustischen Geldes, des Geldes als Größe und des Geldes als Funktion. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1169)
Denken: in Gütern, in Geld
[A]n Stelle des Denkens in Gütern tritt das Denken in Geld. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1162)
Revolution und Wahl
… Wahl … eine Revolution in legitimen Formen… (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1143)
Spengler begeistert sich nicht an der Pressefreiheit
… und noch heute gibt es hier und da Schwachköpfe, die sich am Gedanken der Pressefreiheit begeistern… (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1140)