[E]r sah ein, daß dies die erste zweifellose Niederlage war… Es war natürlich gar kein Grund, sich deshalb zu ängstigen, er erhielt die Niederlage nur deshalb, weil er den Kampf aufsuchte. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 60)
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Der Student der unbekannten Rechtswissenschaft
[E]s war ja der erste Student der unbekannten Rechtswissenschaft, dem er gewissermaßen menschlich begegnete… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 57)
Gesellschaftskampf
Sie gehören zu der Gesellschaft, die ich bekämpfen muß… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 54)
Gefahr und Furcht: die rechte Haltung
[I]ch fürchte die Gefahr nur dort, wo ich sie fürchten will. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 54)
Körpersprache
… die plötzliche Erkenntnis wollte Raum… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 50)
Es geht ihm an den Kragen
[I]hm war, als werde seine Freiheit eingeschränkt, als mache man mit der Verhaftung ernst… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 49)
Kommunikationshoheit: ein Versuch
[E]s ist ja nur ein Verfahren, wenn ich es als solches anerkenne. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 43)
Ruhe: stärker als Lärm
Die Leute der linken Partei, …, mochten im Grunde ebenso unbedeutend sein wie die der rechten Partei, aber die Ruhe ihres Verhaltens ließ sie bedeutungsvoller erscheinen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 43)
Aftermiete
… Aftermiete… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 40)
Verteidigung
[D]er Proceß kam in Gang und er mußte sich dem entgegenstellen… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 35)
Kuss an der Gurgel
Schließlich küßte er sie…, wo die Gurgel ist, und dort ließ er die Lippen lange liegen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 34)
Die Sache mit dem Handgelenk oder: niemals und niemandem
K. faßte sie bei der Hand und dann beim Handgelenk: „Sie sind mir aber nicht böse?“ sagte er. Sie streifte seine Hand ab und antwortete: „Nein, nein, ich bin niemals und niemandem böse“. Er faßte wieder nach ihrem Handgelenk, sie duldete es jetzt… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 33)