Selbst schuld!

Weil wir dazu tendieren, Menschen, die uns gefällig sind, freundlich zu behandeln, während wir zu denen, die es nicht sind, gemein sind, werden wir aus statistischen Gründen dafür bestraft, nett zu sein, und dafür belohnt, gehässig zu sein. (Daniel Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, 15. Aufl. 2012, S. 220)

Wie eine Stewardess bedienen

… sie bedient ihre Gäste wie eine Stewardess, einzeln, freundlich, ausgesprochen höflich. Sie fragt … nach Ihren individuellen Wünschen… (Hanns-Josef Ortheil, Das Kind, das nicht fragte, 6. Aufl. 2014, S. 234)

Wer freundlich ist, wer nicht

Wenn Gesellschaften ihre Mitglieder wie selbstverständlich in Gewinnende und Verlierende aufteilen, führt das vielleicht zwangsläufig dazu, dass nur jene Menschen freundlich sind, die es nötig haben. (Daniel Schreiber, Allein, 5. Aufl. 2021, S. 37) 

Nicht schreiben oder nichts schreiben?

Und doch ist es in manchen Fällen … notwendig und freundlich, lieber nichts zu schreiben, als nicht zu schreiben. (Johann Wolfgang von Goethe, Die Wahlverwandtschaften, S. 249 [Erster Teil, Erstes Kapitel] [Hamburger Ausgabe, hrsg. v. Erich Trunz, Band VI: Romane und Novellen I, 14. Aufl. 1996])