Peinlich

[E]s war ihm zu peinlich,… den Leuten hier ausgeliefert zu sein… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 69)

Die Verwandlung

… als ob in der nächsten Minute irgendeine große Verwandlung mit ihm geschehen müsse… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 68)

Viele Wege sind ein Weg

„Kommen Sie mit“, sagte K. „Zeigen Sie mir den Weg, ich werde ihn verfehlen, es sind hier so viele Wege.“ „Es ist der einzige Weg“, sagte der Gerichtsdiener… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 67)

Leben ist Warten

„Worauf warten Sie hier?“ fragte K. höflich. Die unerwartete Ansprache aber machte den Mann verwirrt, was umso peinlicher aussah, da es sich offenbar um einen welterfahrenen Menschen handelte, der anderswo gewiß sich zu beherrschen verstand und die Überlegenheit, die er sich über viele erworben hatte, nicht leicht aufgab. Hier aber wußte eher auf eine so…

Großzügiger Verzicht

Allerdings hatte er keine Nebeneinkünfte aus Bestechungen oder Unterschlagungen und konnte sich auch vom Diener keine Frau auf dem Arm ins Bureau tragen lassen. Darauf wollte K. aber, wenigstens in diesem Leben, gerne verzichten. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 61)

Kampf und Niederlage

[E]r sah ein, daß dies die erste zweifellose Niederlage war… Es war natürlich gar kein Grund, sich deshalb zu ängstigen, er erhielt die Niederlage nur deshalb, weil er den Kampf aufsuchte. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 60)

Gesellschaftskampf

Sie gehören zu der Gesellschaft, die ich bekämpfen muß… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 54)

Körpersprache

… die plötzliche Erkenntnis wollte Raum… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 50)