Beim Sarge des Propheten!

Der persönliche Grund, warum er mit nach dem Morgenlande zog, war sein Wunsch, den Sarg des Propheten Mohammed zu sehen, von welchem er hatte sagen hören, daß er durch Zauber frei in der Luft schwebe. (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 20. Aufl. 2021, S. 20)

Massentourismus

… Dutzendreisen… (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 20. Aufl. 2021, S. 9)

Was die Zahlen und das Leben gemeinsam haben

Ich halte es für notwendig, ihm das mit der Klaustrophobie näher zu erklären. „Weißt du, was hinter der Mathematik steckt?“ frage ich. „Hinter der Mathematik stecken die Zahlen. Wenn mich jemand fragen würde, was mich richtig glücklich macht, dann würde ich antworten: die Zahlen. Schnee und Eis und Zahlen. Und weißt du, warum?“ … „Weil…

Was bleibt

Aber an K.‘s Gurgel legten sich die Hände des einen Herrn, während der andere das Messer ihm ins Herz stieß und zweimal dort drehte. Mit brechenden Augen sah noch K. wie nahe vor seinem Gesicht die Herren Wange an Wange aneinandergelehnt die Entscheidung beobachteten. „Wie ein Hund!“ sagte er, es war, als sollte die Scham…

Logik und Lebenswille

Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen der leben will, widersteht sie nicht. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 210)

Nicht seine Verantwortung

K. wußte jetzt genau, daß es seine Pflicht gewesen wäre, das Messer, als es von Hand zu Hand über ihm schwebte, selbst zu fassen und sich einzubohren. Aber er tat es nicht… Die Verantwortung für diesen letzten Fehler trug der, der ihm den Rest der dazu nötigen Kraft versagt hatte. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995,…

Das Besondere des Mondes

Überall lag der Mondschein mit seiner Natürlichkeit und Ruhe, die keinem andern Licht gegeben ist. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 209)

Der ruhig einteilende Verstand

[D]as einzige was ich jetzt tun kann ist, bis zum Ende den ruhig einteilenden Verstand behalten. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 208)

Im letzten Schein des Lebens

Es war nichts Heldenhaftes, wenn er widerstand, wenn er jetzt den Herren Schwierigkeiten bereitete, wenn er jetzt in der Abwehr noch den letzten Schein des Lebens zu genießen versuchte. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 208)

Was das Gericht will

Das Gericht will nichts von Dir. Es nimmt Dich auf wenn du kommst und es entläßt Dich wenn Du gehst. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 205)