Wassermann als Jobberater

Man darf nicht vom Beruf leben wollen, wenn man nicht mehr die Überzeugung hat, daß man ihn so restlos ausfüllt wie ein Körper seine Haut. Man muß der Herr des Metiers sein, nicht sein Knecht, nicht sein Hund. Das ist alles so einfach, wie wenn du guten Tag sagst; sieht man näher zu, so ist…

Wassermann als Eheberater

Es wird ihm klar, daß es in jedem wahrhaften menschlichen Bund die Todsünde ist, sich sicher zu fühlen und mit der Sicherheit zu beruhigen. (Jakob Wassermann, Joseph Kerkhovens dritte Existenz, 1989, S. 11 f.)

Defenestration

Der Prager Fenstersturz als „Besonderheit der traditionellen Prager Rechtspflege“!

Eingefrorenes Lächeln

…das Lächeln blieb auf ihren Lippen, als wolle sie sich’s vortäuschen oder als hätte der Mund vergessen, es abzutun. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 583)

Schuld gegen sich selbst

…daß es nur eine einzige wirkliche Verschuldung gibt, nämlich die des Menschen gegen sich selbst. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 576)

Verlegenheitsepistel

… Verlegenheitsepistel…, ein Beweis, daß wir gleich meilentief fallen, wenn wir uns nur im geringsten nicht auf der Höhe halten. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 533)

Der Eiferer als Pedant

… hat nicht jede Geistesrichtung ihren Aberglauben, und sind nicht alle Eiferer im Grunde Pedanten? (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 498)

Feuerwehrkaufladen

Verleser des Tages: „Feuerwehrkaufladen“ statt „Feuerwehrlaufkarten“.

Tyrannei der Jünger

In der Gläubigkeit der Jünger liegt eine gewaltige Tyrannei. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 370)