[E]s ist ja nur ein Verfahren, wenn ich es als solches anerkenne. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 43)
Kategorie: Kafka
Ruhe: stärker als Lärm
Die Leute der linken Partei, …, mochten im Grunde ebenso unbedeutend sein wie die der rechten Partei, aber die Ruhe ihres Verhaltens ließ sie bedeutungsvoller erscheinen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 43)
Aftermiete
… Aftermiete… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 40)
Verteidigung
[D]er Proceß kam in Gang und er mußte sich dem entgegenstellen… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 35)
Kuss an der Gurgel
Schließlich küßte er sie…, wo die Gurgel ist, und dort ließ er die Lippen lange liegen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 34)
Die Sache mit dem Handgelenk oder: niemals und niemandem
K. faßte sie bei der Hand und dann beim Handgelenk: „Sie sind mir aber nicht böse?“ sagte er. Sie streifte seine Hand ab und antwortete: „Nein, nein, ich bin niemals und niemandem böse“. Er faßte wieder nach ihrem Handgelenk, sie duldete es jetzt… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 33)
Rat und Ratlosigkeit
„Ja, aber wenn ich Ratgeber sein soll, müßte ich wissen, um was es sich handelt“, sagte Fräulein Bürstner. „Das ist eben der Haken“, sagte K., „das weiß ich selbst nicht. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 30)
Die Anziehungskraft des Gerichts
[I]ch möchte alles wissen und gerade Gerichtssachen interessieren mich ungemein. Das Gericht hat eine eigentümliche Anziehungskraft, nicht? (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 30)
Schuldlos?
„Doch“, sagte K., „glauben Sie denn daß ich schuldlos bin?“ „Nun schuldlos…“, sagte das Fräulein, „ich will nicht gleich ein vielleicht folgenschweres Urteil aussprechen… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 30)
Die Reinheit
„Die Reinheit!“, rief K. noch durch die Spalte der Tür, „wenn Sie die Pension rein erhalten wollen, müssen Sie zuerst mir kündigen.“ (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 27)
Die Verleumdung
Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 7)
Offene Tür und doch kein Weg
Glaubst du denn, Frieda, wirklich, ich hätte dir die Türen geöffnet, um dir den Weg freizugeben? (Franz Kafka, Das Schloß, 1989, S. 331 [die vom Autor gestrichenen Stellen])