Das Warten ist nicht nutzlos, … nutzlos ist nur das selbstständige Eingreifen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 161)
Kategorie: Kafka
Wo der Verstand endet, beginnt der Aberglaube
Sie müssen bedenken, daß in diesem Verfahren immer wieder viele Dinge zur Sprache kommen, für die der Verstand nicht mehr ausreicht, … und zum Ersatz verlegt man sich auf den Aberglauben. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 159)
Kafka hat Witz oder: Wieder selbst erhöht
„Ich werde…“, sagte K., „… wohl kaum mehr so ehrenvoll aufgenommen werden wie damals. Alle standen auf. Man dachte wohl, ich sei ein Richter.“ „Nein“, sagte der Kaufmann, „wir grüßten damals den Gerichtsdiener.“ (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 159)
Wie der Schatz im Acker
Ich habe … alles was ich besitze auf dem Proceß verwendet. So habe ich z.B. alles Geld meinem Geschäft entzogen, früher füllten die Bureauräume meines Geschäftes fast ein Stockwerk, heute genügt eine kleine Kammer im Hinterhaus, wo ich mit einem Lehrjungen arbeite. Diesen Rückgang hat natürlich nicht nur die Entziehung des Geldes verschuldet, sondern mehr…
Wie der Schatz im Acker
Ich habe … alles was ich besitze auf dem Proceß verwendet. So habe ich z.B. alles Geld meinem Geschäft entzogen, früher füllten die Bureauräume meines Geschäftes fast ein Stockwerk, heute genügt eine kleine Kammer im Hinterhaus, wo ich mit einem Lehrjungen arbeite. Diesen Rückgang hat natürlich nicht nur die Entziehung des Geldes verschuldet, sondern mehr…
Wer sich selbst erhöht…
Er fühlte sich so frei, wie man es sonst nur ist, wenn man in der Fremde mit niedrigen Leuten spricht, alles was einen selbst betrifft, bei sich behält, nur gleichmütig von den Interessen der andern redet, sie dadurch vor sich selbst erhöht aber auch nach Belieben fallen lassen kann. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S….
Von vorn
Man muß wieder alle Kräfte zusammennehmen und darf sich nicht ergeben. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 145)
Kein Verlieren, kein Vergessen
Es geht kein Akt verloren, es gibt bei Gericht kein Vergessen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 145)
Freispruch unerreichbar
Die untersten Richter… haben nicht das Recht endgiltig freizusprechen, dieses Recht hat nur das oberste, für Sie, für mich und für uns alle ganz unerreichbare Gericht. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 144)
Glauben!
… wirkliche Freisprechungen, man kann sie glauben, nachweisbar sind sie aber nicht. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 141)
Gericht und Henker
Ein einziger Henker könnte das ganze Gericht ersetzen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 141)
Die drei Arten der Befreiung
Ich habe vergessen Sie zunächst zu fragen, welche Art der Befreiung Sie sich wünschen. Es gibt drei Möglichkeiten, nämlich die wirkliche Freisprechung, die scheinbare Freisprechung und die Verschleppung. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 139)