… Lebenstrauer…, wie sie am Grunde des tätigen Lebens zurückbleibt, weil man nie das findet, womit man zufrieden ist… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 641)
Kategorie: Bild und Wort
Tja
… die Sicherheit der westlichen Kultur… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 641)
Schon immer gedacht
Er hatte das Gefühl, sich das, was er soeben gelesen hatte, immer schon gedacht zu haben… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 616)
Logiklos
… Gedanken haben ja urspünglich keine Logik, wie sehr man sie ihnen auch zuschreiben mag… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 614)
Von der raschen Auflösung der Liebe
… Freundschaften, die sich nicht so rasch aufzulösen pflegen, wie es die Liebe tut, …, wenn sie heftig an den Wert der Person rühren. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 613)
Steiles Selbstbewusstsein
Clarissens steiles Selbstbewußtsein hatte etwas Unmenschliches, und den überheblichen Forderungen, die es an ihn stellte, wollte er nicht mehr genügen! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 611)
Heute ein König!
Wir werden geboren, um uns unser Königreich selbst zu schaffen! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 544)
Krieg als Fortsetzung des Friedens
… daß der Krieg nichts ist wie die Fortsetzung des Friedens mit stärkeren Mitteln… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 521)
Geistig schwer berauscht
… geistig schwer berauscht… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 504)
Präzision des Schweigens
Die wahre Wahrheit zwischen zwei Menschen kann nicht ausgesprochen werden. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 504)
Sich als winziger Mensch im Universum behaupten
… das tiefe moralische Geheimnis der Person… besteht darin, daß man sich nicht alles gestatten darf… Es gibt kein grenzenloses Glück. Es gibt kein großes Glück ohne große Verbote. Selbst im Geschäft darf man nicht jedem Vorteil nachlaufen, sonst kommt man zu nichts. Die Grenze ist das Geheimnis der Erscheinung, das Geheimnis der Kraft, des…
Das gewaltige und das gute Leben
… man kann vom Leben, wenn es gewaltig ist, nicht auch noch fordern, daß es gut sein soll. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 456)