Hier gibt es nur Leben und Tod, nur Perelín und Goab, aber keine Geschichte. Du musst deine Geschichte erleben. Du darfst nicht hier bleiben… Die Wege … kannst du nur durch deine Wünsche finden. Und du kannst immer nur von einem Wunsch zum nächsten gehen. Was du nicht wünschst, ist für dich unerreichbar. Das bedeuten…
Autor: Dr. Georg Neureither
Lieblingsbücher der Kindheit
Es ist ungemein beglückend, seine Lieblingsbücher der Kindheit wieder zu lesen! Oder vorzulesen!
Wie das Entsetzliche seinen Schrecken verliert
[E]s ist eine seltsame Tatsache, dass das Entsetzliche seine Schrecken verliert, wenn es sich immer wiederholt. (Michael Ende, Die unendliche Geschichte, 4. Aufl. 2020, S. 134)
Der Wissenschaftler als tragische Person
„Umsonst! … Meine ganze Lebensarbeit, meine Forschungen, meine jahrelangen Beobachtungen – alles umsonst! Endlich bringt man mir den letzten Baustein für mein wissenschaftliches Gebäude, könnte es endlich abschließen, könnte endlich das letzte Kapitel schreiben – und ausgerechnet jetzt nützt es nichts mehr, ist völlig überflüssig, hilft keinem mehr was, ist keinen Pfifferling mehr wert, interessiert…
Die menschlichen Leidenschaften
Es ist eine rätselhafte Sache um die menschlichen Leidenschaften… Diejenigen, die davon befallen werden, können sie nicht erklären und diejenigen, die nichts dergleichen je erlebt haben, können sie nicht begreifen. (Michael Ende, Die unendliche Geschichte, 4. Aufl. 2020, S. 11)
Augen – Ohren – Herz
Uhren sind … nur höchst unvollkommene Nachbildungen von etwas, das jeder Mensch in seiner Brust hat. Denn so, wie ihr Augen habt, um das Licht zu sehen, und Ohren, um Klänge zu hören, so habt ihr ein Herz, um damit die Zeit wahrzunehmen. Und alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so…
Zeit – Leben – Herz
Aber Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. (Michael Ende, Momo oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte, 5. Aufl. 2019, S. 78)
Schritt – Atemzug – Besenstrich
Er fuhr jeden Morgen lange vor Tagesanbruch mit seinem alten, quietschenden Fahrrad in die Stadt zu einem großen Gebäude. Dort wartete er in einem Hof zusammen mit seinen Kollegen, bis man ihm einen Besen und einen Karren gab und ihm eine bestimmte Straße zuwies, die er kehren sollte. Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn…
Live long and prosper!
Leute, die jederzeit zu sterben meinen, leben lang! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 657)
Die Hauptvoraussetzung des Glücks
… das dauernde Gefühl eines mit sich selbst einverstandenen Lebens… der Menge nach ist es ja beiweitem nicht die Hauptvoraussetzung des Glücks, Widersprüche zu lösen, sondern sie verschwinden zu machen, wie sich in einer langen Allee die Lücken schließen, und so, wie sich allenthalben die sichtbaren Verhältnisse für das Auge verschieben, daß ein von ihm…
Am Grunde des tätigen Lebens
… Lebenstrauer…, wie sie am Grunde des tätigen Lebens zurückbleibt, weil man nie das findet, womit man zufrieden ist… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 641)
Tja
… die Sicherheit der westlichen Kultur… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 641)