Vom Schweben und Zerplatzen der Worte

[E]s war, als schwebten seine eigenen Worte einige Augenblicke vor ihm in der Luft, ehe sie im Licht des kleinen Mondes im Fenster zerplatzten. (Robert Seethaler, Ein ganzes Leben, 25. Aufl. 2016, S. 177)

Missbrauch von Worten

Noch niemals sind Worte mehr zum Vertuschen der Wahrheit mißbraucht worden als heute. (Erich Fromm, Die Furcht vor der Freiheit, 24. Aufl. 2020, S. 198)

Was hinter den Worten und Taten ist

… das Innere der Welt und alles Letzte, was hinter den Worten und Taten ist …, war dies: Komik und Elend – Komik und Elend. (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [292] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Nicht zu fassen

[Er] … hatte die gleiche Verwandlung erlebt, …, durch Worte etwas zu erkennen, was sich in Worte nicht fassen ließ… (John Williams, Stoner, 10. Aufl. 2014, S. 126)