Der Moment der Hilflosigkeit ist der erste Augenblick der Schöpfung. (Ernő Rubik, Cubed – Der Zauberwürfel und die großen Rätsel dieser Welt, 2020, S. 84)
Schlagwort: Welt
Aufbauen und Zerstören
Etwas aufzubauen beginnt oft damit, dass man etwas anderes zerstört. (Ernő Rubik, Cubed – Der Zauberwürfel und die großen Rätsel dieser Welt, 2020, S. 83)
Widersprüchliches
Widersprüche sind… keine Gegensätze, die es aufzulösen gilt, sondern Kontrapunkte, die es zu akzeptieren gilt. (Ernő Rubik, Cubed – Der Zauberwürfel und die großen Rätsel dieser Welt, 2020, S. 15)
Die Gewalttaten der Philosophen
Philosophen sind Gewalttäter, die keine Armee zur Verfügung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, daß sie sie in ein System sperren. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 253)
Der Untergang des Abendlandes
Falsch zugeordnete Zitate: „… die Weltgeschichte ist optimistisch, sie entscheidet sich immer mit Begeisterung für das eine und erst nachher für sein Gegenteil!“ (Oswald Spengler)
Optimismus der Weltgeschichte
… die Weltgeschichte ist optimistisch, sie entscheidet sich immer mit Begeisterung für das eine und erst nachher für sein Gegenteil! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 249)
Der alte Fehler des Menschen
Der alte Fehler des Menschen: die Welt mit sich in Einklang bringen zu wollen, statt sich mit der Welt. (Georg Neureither)
Der beste Gedanke
Ich habe einen Gedanken gefunden, …, den du wieder für Scherz oder für Narrheit halten wirst, der aber mein bester Gedanke ist. Er heißt: von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr! Nämlich so: eine Wahrheit läßt sich immer nur aussprechen und in Worte hüllen, wenn sie einseitig ist. Einseitig ist alles, was mit Gedanken…
Einheit in Vielfalt
… alles war eins, alles war ineinander verwoben und verknüpft, tausendfach verschlungen. Und alles zusammen, alle Stimmen, alle Ziele, alles Sehnen, alle Leiden, alle Lust, alles Gute und Böse, alles zusammen war die Welt. Alles zusammen war der Fluß des Geschehens, war die Musik des Lebens. (Hermann Hesse, Siddhartha, 28. Aufl. 1987, S. 109)
The World Is Not Enough
Den Künstler, wird man nicht gewahr, bescheiden Verhüllt er sich in ewige Gesetze; Die sieht der Freigeist, doch nicht Ihn. Wozu Ein Gott? sagt er; die Welt ist sich genug. (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 3230 ff.)
Heute ein König!
Herausforderung des Schicksals? Egal. Jetzt fühlt er sich wie ein König. Was kostet die Welt? (André Gide, Die Falschmünzer, 1993, S. 57)
Der Ausschnitt der Welt
… der vergrößerte Ausschnitt verfälscht den Kontext, man muß die Dinge aus der Entfernung betrachten. Méfiez-vouz des morceaux choisis. (Antonio Tabucchi, Indisches Nachtstück, 5. Aufl. 1998, S. 101)