… das Schicksal hat zuweilen seine Launen und schert sich nicht darum, daß wir seine Knalleffekte stillos finden. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 181)
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Der erste Schein der Sterne
Es gibt Stunden, wo uns die Sterne zum erstenmal scheinen. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 166)
Emanzipiert!
Sie gehörte zu den Frauen, die ihr Bewußtsein, Frau zu sein, nicht immerfort ängstlich und aggressiv mit sich herumtragen. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 157)
Freiheitsreife
Zu jeder Freiheit muß man erst reif werden… (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 111)
Europa
… Europa…, diese halb geistige, halb sehnsüchtige Konstruktion… (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 11)
Wann die Verantwortung zu groß wird
Verantwortungen werden immer dann zu groß, wenn man sich ihnen entziehen will. (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 515)
Recht und Gesetz: gekreuzte Knochen
Recht und Gesetz, die mir immer wie die gekreuzten Knochen erschienen sind, die man als Warnungszeichen auf Giftflaschen klebt. (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 429)
Gut und Böse
Gut und Böse entscheiden sich nicht im Verkehr der Menschen untereinander, sondern ausschließlich im Umgang des Menschen mit sich selbst. (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 366)
Die Bewahrer der heiligsten Güter
Sonderbar, daß die Zerstörung so oft von denen ausgeht, die in dem Wahn leben, sie seien die Bewahrer der sogenannten heiligsten Güter. (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 364)
Tatenarm und gedankenvoll
… die zarte Scham vor der „Tat“, die in hochveranlagten Naturen oft abwehrend wirkt… (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 363)
Der seelische Starrkrampf Europas
Untergang…, ein Begriff, den ein paar belletristische Philosophen erfunden haben, um den seelischen Starrkrampf Europas zur Sensation aufzubauschen. (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 340)
Was entlastet
Worte entlasten nicht, der Zeuge entlastet. (Jakob Wassermann, Joseph Kerkhovens dritte Existenz, 1989, S. 446)