Die Rache der deutschen Küche am Meer

Zu den Mahlzeiten gab es jeden Tag völlig verkochten Fisch mit einer dicken, hier und da aufgeplatzten, fladdrigen Panade, das alles lag neben denen in Öl und Butter schwimmenden Bratkartoffeln, schwere, unverdauliche, von Speck zersetzte Bratkartoffelhaufen… (Hanns-Josef Ortheil, Das Kind, das nicht fragte, 6. Aufl. 2014, S. 262)

Gesegnete Nahrungsaufnahme!

„Gesegnete Nahrungsaufnahme“! Was für ein Kauderwelsch. Man kann sagen: „Gesegnete Mahlzeit“! denn „Mahlzeit“ ist ein poetisches Wort sozusagen, wie „tägliches Brot“, und verträgt sich ganz gut mit „gesegnet“. Aber „Nahrungsaufnahme“ ist ja die reine Physiologie, und dazu Segen zu wünschen, das ist doch ein höhnisches Gerede. (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 247 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter…

Organische Inanspruchnahme

… von einer sechsgängigen Berghof-Mahlzeit organisch stark in Anspruch genommen… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 219 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])