Falsch zugeordnete Zitate: „… die Weltgeschichte ist optimistisch, sie entscheidet sich immer mit Begeisterung für das eine und erst nachher für sein Gegenteil!“ (Oswald Spengler)
Schlagwort: Geschichte
Optimismus der Weltgeschichte
… die Weltgeschichte ist optimistisch, sie entscheidet sich immer mit Begeisterung für das eine und erst nachher für sein Gegenteil! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 249)
Kein höheres Wesen!
Dass Menschen nur – nicht Wesen höh‘rer Art – Die Weltgeschichte schreiben! (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 3149 f.)
Rotwild: Volk ohne Raum
„Volk ohne Raum“: Hatte da jemand schlechte oder etwa nur zu gute Geschichtskenntnisse?
Herrschaft der Besten
In der Gesellschaftsgeschichte geht es stets um den Versuch der Adelsbildung, sie ist deren Spitze und Krone, und irgendeine Art von Aristokratie, von Herrschaft der Besten, scheint das eigentliche, wenn auch nicht immer zugegebene Ziel und Ideal aller Versuche der Gesellschaftsbildung zu sein. Stets hat die Macht, sei es eine monarchische oder eine anonyme, sich…
Freiheit und Notwendigkeit
Wir haben nicht die Freiheit, dies oder jenes zu erreichen, aber die, das Notwendige zu tun oder nichts. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1195)
Apollinisches und faustisches Geld: als Größe und als Funktion
… eine Gegenüberstellung des apollinischen und faustischen Geldes, des Geldes als Größe und des Geldes als Funktion. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1169)
Denken: in Gütern, in Geld
[A]n Stelle des Denkens in Gütern tritt das Denken in Geld. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1162)
Revolution und Wahl
… Wahl … eine Revolution in legitimen Formen… (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1143)
Spengler begeistert sich nicht an der Pressefreiheit
… und noch heute gibt es hier und da Schwachköpfe, die sich am Gedanken der Pressefreiheit begeistern… (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1140)
Form: Formlosigkeit, Neuformierung, Formvollendung
Die Fronde kämpft um die Form, der absolute Staat in ihr, das Bürgertum gegen sie. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 1065)
Sitte und Moral: Gegebensein und Gebotensein
Sitte ist nicht, was wahr ist, sondern was da ist… Moral ist im Gegensatz dazu niemals Wirklichkeit … sondern eine ewige Forderung. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 982)