Sie verführte ihn nicht mehr zu Träumereien vor Bildern, seit er einmal an einem Wurstgeschäft angehalten und ihr erklärt hatte, das sei für ihn der schönste Kunstgenuß. (Heinrich Mann, Der Untertan, 21. Aufl. 2021, S. 86)
Schlagwort: Genuss
Wie Gott in Frankreich
Hier nährt man sich, der Franke nur kann essen. (Franz Grillparzer, Weh dem, der lügt!, 2001, V. 497)
Im letzten Schein des Lebens
Es war nichts Heldenhaftes, wenn er widerstand, wenn er jetzt den Herren Schwierigkeiten bereitete, wenn er jetzt in der Abwehr noch den letzten Schein des Lebens zu genießen versuchte. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 208)
Genussflucht
Wenn stets ein Gott genießen kann, bin ich dem Wechsel untertan…