… die Krankheit, die ihr Freiheit gab… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 491 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Schlagwort: Der Zauberberg
Zeit und Raum
Was ist die Zeit? … Ist die Zeit eine Funktion des Raumes? Oder umgekehrt? Oder sind beide identisch? (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 484 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Ein Mensch
… eine … einfache und geistig unbedrohte Natur… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 433 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Fallsucht
… Orgasmus des Gehirns… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 422 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Natürliche Tage
… mittlerer Zufallswitterung… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 403 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Das gehört sich nicht!
Man antwortet einem Lehrer nicht: „Das haben Sie schön gesagt.“ (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 343 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Raum und Zeit
Wo viel Raum ist, da ist viel Zeit… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 342 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Ästhetik, Vernunft und Moral in der Liebe
… es war, wie es war, und bei der Verliebtheit kommt das ästhetische Vernunfturteil sowenig zu seinem Recht wie das moralische… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 339 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Warten
… Warten heißt: Voraneilen, heißt: Zeit und Gegenwart nicht als Geschenk, sondern nur als Hindernis empfinden, ihren Eigenwert verneinen und vernichten und sie im Geiste überspringen. (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 338 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Beschwipst und hochilluminiert
… ein kolossal Beschwipster und Hochilluminierter… (Thomas Mann, Der Zauberberg, S. 337 [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])
Nochmals: Der verliebte Mensch
Wir erinnern und wiederholen, daß dem Zustande, in dem er sich befand, in der Regel ein Drang und Zwang, sich zu offenbaren, eingeboren ist, ein Trieb zum Bekenntnis und Geständnis, eine blinde Eingenommenheit von sich selbst und eine Sucht, die Welt mit sich zu erfüllen, – desto befremdlicher für uns Nüchterne, je weniger Sinn, Vernunft…
Freud und Leid der Liebe
Im Übrigen fügte seine Verliebtheit ihm all die Schmerzen zu und gewährte ihm all die Freuden, die dieser Zustand überall und unter allen Umständen mit sich bringt. Der Schmerz ist durchdringend, er enthält ein entehrendes Element, wie jeder Schmerz, und bedeutet eine solche Erschütterung des Nervensystems, daß er den Atem verschlägt und einem erwachsenen Manne…