Bei einer Konferenz bringt jeder vor, was er haben möchte und für das Richtige hält, und zum Schluß ergibt sich etwas daraus, das keiner ganz gewollt hat… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 777)
Schlagwort: Der Mann ohne Eigenschaften
Mal im Innern nachsehen
… heute sind selbst die meisten religiösen Menschen so von der wissenschaftlichen Denkweise angesteckt, daß sie sich nicht nachzusehen trauen, was zu innerst in ihrem Herzen brennt… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 767 f.)
Ferialstimmung
… Ferialstimmung… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 767)
Egoismus der Einzelheiten
… Egoismus der Einzelheiten… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 762)
Vernünftige Askese
Eine vernünftige Askese besteht in der Abneigung gegen das Essen bei ständig gut unterhaltener Ernährung! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 759)
Ordnung der Seele und der Dinge
… Moral ist nichts anderes als eine Ordnung der Seele und der Dinge… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 746)
Innerlich nichts zu tun
Unser Zeitalter trieft … von Tatkraft. Es will nicht mehr Gedanken, sondern nur noch Taten sehn. Diese furchtbare Tatkraft rührt nur davon her, daß man nichts zu tun hat. Innerlich meine ich… Es ist so einfach, Tatkraft zu haben, und so schwierig, einen Tatsinn zu suchen! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites…
Live long and prosper!
Leute, die jederzeit zu sterben meinen, leben lang! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 657)
Die Hauptvoraussetzung des Glücks
… das dauernde Gefühl eines mit sich selbst einverstandenen Lebens… der Menge nach ist es ja beiweitem nicht die Hauptvoraussetzung des Glücks, Widersprüche zu lösen, sondern sie verschwinden zu machen, wie sich in einer langen Allee die Lücken schließen, und so, wie sich allenthalben die sichtbaren Verhältnisse für das Auge verschieben, daß ein von ihm…
Am Grunde des tätigen Lebens
… Lebenstrauer…, wie sie am Grunde des tätigen Lebens zurückbleibt, weil man nie das findet, womit man zufrieden ist… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 641)
Tja
… die Sicherheit der westlichen Kultur… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 641)
Schon immer gedacht
Er hatte das Gefühl, sich das, was er soeben gelesen hatte, immer schon gedacht zu haben… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 616)