Es hatte sie schon immer gegeben, in der Kindheit, der Jugend, der Adoleszenz: dieses hartnäckige Gefühl, aus der Bahn geworfen zu sein und ständig einen Abstand zwischen der Welt und mir überwinden zu müssen, und zwar nicht nur für ein paar Stunden oder Tage, sondern grundsätzlich. (Thomas Melle, Die Welt im Rücken, 5. Aufl. 2016, S….
Schlagwort: Depression
Verlorenheit
… desorientiert, ob nun in den anonymen Menschenmengen draußen oder in den inneren Kontinenten des Nichtwissens… (Thomas Melle, Die Welt im Rücken, 5. Aufl. 2016, S. 36)
Aufgeladene Stille
… eine aufgeladene Stille, die Art von Stille, die herrscht, wenn schweigende Leute schon zu lange auf etwas warten. (Thomas Melle, Die Welt im Rücken, 5. Aufl. 2016, S. 32)
Wurzel allen Irrsinns
Die Romantik der Irren, etwas Besonderes zu sein: Wurzel allen Irrsinns. (Thomas Melle, Die Welt im Rücken, 5. Aufl. 2016, S. 29)
Gefühlsgedanken
… meine Gedanken, die ja vor allem aus Empfindungen bestanden… (Thomas Melle, Die Welt im Rücken, 5. Aufl. 2016, S. 23)
Vulnerabilität
… eine, wörtlich, Verletzbarkeit, die zwar erst einmal nur die Anfälligkeit für psychische Krankheiten meint, aber durchaus auch als Dünnhäutigkeit zu lesen ist, als eine Art überempfindliche Rezeptivität, welche die Alltagswelt schnell zur Überforderung werden lässt. Zu viele Wahrnehmungen, zu viele Blicke, und die Denke des anderen wird stets miteinberechnet, so dass die Außenperspektive den…
Aus der Ordnung
… das fragile Sinnkonstrukt namens Alltag. (Thomas Melle, Die Welt im Rücken, 5. Aufl. 2016, S. 15)
Katastrophe!
Die eigene Katastrophe auszustellen, hat etwas Aufdringliches; es aber nicht auszusprechen, ist noch verquerer… (Thomas Melle, Die Welt im Rücken, 5. Aufl. 2016, S. 7)