Vergessen des Äußeren

Vergaß man das Äußere eines Menschen, wenn man ihn liebte? Vielleicht gerade darum. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 123)

Gelingen des Lebens

John… wußte…, daß auf der Welt vieles wieder gut werden konnte und daß zwei Menschen genügten, um es zu bewerkstelligen. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 121)

Beschleunigung durch Missbilligung

Ich habe jetzt einen eigenen Rhythmus…, auch mißbillige ich mehr als früher, das beschleunigt. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 121)

Mut und Mühe

Ich wäre gern immer sofort mutig, aber was ich tue, muß ja auch richtig sein. Ich muß alles auf mühsame Art sein, mutig auch. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 119)

Lebenshilfe

Wer langsam war, der konnte viel, aber er brauchte gute Freunde. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 112)

Perspektivenwechsel: Wer hält wen?

Nicht das Schiff trug die Masten, sondern die Segel zogen und hoben das Schiff, es schien sich nur mit tausend Stricken an ihnen festzuhalten. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 42)

Verhängnisvoller Altruismus

Er wirkte immer ein wenig angespannt, denn wer für alle da war, der hatte wenig Zeit. (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 36 f.)

Das Internet: unendliche Weiten!

Heute: Schlechtsprech. „Wir setzen auf einem holistischen Bild der Service Excellence auf und schneiden den Quick Scan exakt auf Ihre Situation zu.“ – Wer wird da nicht gerne dankend ablehnen!

Wolkentanz

… den Tanz der Wolken bei Windstille… (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit, 1998, S. 12)

Furcht und Elend des Deutschunterrichts

Zitat(e) des Tages: „Die Angst steckt in unserem Schulsystem wie ein Virus, das nicht besiegt werden kann… Die Lehrer müssten ihre eigene Angst überwinden. Dann müssten sie auch den Kindern keine Angst mehr machen.“ „Der Name des Autors ist geändert. Er unterrichtet Deutsch an einem bayerischen Gymnasium.“