We Think Too Much and Feel Too Little!

Es braucht viel mehr Zeit, die Dinge zu empfinden, sie bis auf den Grund durchzuempfinden, als sie gedanklich zu durchdringen, sie ganz und gar zu durchdringen, wenngleich auch das nicht wenig Zeit braucht. Und dennoch: “We think too much and feel too little!” (Charlie Chaplin, The Great Dictator)

Wann sich das Leben neu schreibt

Zwischen all den Geschichten, die wir uns erzählen, um zu leben, und zwischen all den Versuchen, diese Geschichten abzulegen, wenn wir merken, dass sie unsere Sicht auf die Dinge verzerren und zu selbstgebauten Gefängnissen werden, gibt es Momente der Stille… Es sind Momente großer Offenheit, in denen alles möglich und unmöglich zugleich scheint. Momente der…

Mit der Ambivalenz des Daseins leben

Manchmal … lassen sich schlicht keine Lösungen für unsere Probleme finden, weil es diese Lösungen nicht gibt. Manchmal lasse sich Uneindeutigkeit nicht bearbeiten, wegdenken oder wegtherapieren. Manchmal blieben drängende Fragen unbeantwortet, weil sie keine Antwort haben. Unsere Aufgabe besteht dann darin, die Uneindeutigkeit zu akzeptieren und in dieser Akzeptanz nach neuen Möglichkeiten für uns zu…

Wer freundlich ist, wer nicht

Wenn Gesellschaften ihre Mitglieder wie selbstverständlich in Gewinnende und Verlierende aufteilen, führt das vielleicht zwangsläufig dazu, dass nur jene Menschen freundlich sind, die es nötig haben. (Daniel Schreiber, Allein, 5. Aufl. 2021, S. 37) 

Anwaltsgelaber

Wenn im Umgang miteinander ohnehin schon ein eisiger Wind weht: „Bitte teilen Sie mir kurzfrostig mit…“.

Nur Helden!

Knechten nie, nur Helden öffnet sich mein Reich!

Freiheit!

… nach Freiheit doch verlangt es mich, nach Freiheit, Freiheit dürste ich…

Genussflucht

Wenn stets ein Gott genießen kann, bin ich dem Wechsel untertan…

Sicut deus

Könnt ein Gott zu sein so sehr dich reun?