Nichts als leben

…, daß, wer lebt, nicht arbeitet… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [294] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Nichts als arbeiten

Er arbeitete nicht wie jemand, der arbeitet, um zu leben, sondern wie einer, der nichts will als arbeiten… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [293] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Lebensklugheit

Aber mehr und mehr versüßte sich ihm auch die Lust am Worte und der Form, denn er pflegte zu sagen…, daß die Kenntnis der Seele allein unfehlbar trübsinnig machen würde, wenn nicht die Vergnügungen des Ausdrucks uns wach und munter erhielten… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [292] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter…

Was hinter den Worten und Taten ist

… das Innere der Welt und alles Letzte, was hinter den Worten und Taten ist …, war dies: Komik und Elend – Komik und Elend. (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [292] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Berufspotentialis II

Fragte man ihn, was in aller Welt er zu werden gedachte, so erteilte er wechselnde Auskunft, denn er pflegte zu sagen…, daß er die Möglichkeiten zu tausend Daseinsformen in sich trage… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [291] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Der rechte Weg I

Er ging den Weg, den er gehen mußte, ein wenig nachlässig und ungleichmäßig, …, und wenn er irreging, so geschah es, weil es für etliche einen richtigen Weg überhaupt nicht gibt. (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [290 f.] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Annäherung

Denn das Glück, sagte er sich, ist nicht, geliebt zu werden… Das Glück ist, zu lieben und vielleicht kleine, trügerische Annäherungen an den geliebten Gegenstand zu erhaschen. Und er schrieb diesen Gedanken innerlich auf, dachte ihn völlig aus und empfand ihn bis auf den Grund. (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [290]…

Demütigender Widersinn

Der demütigende Widersinn quälte ihn, der darin lag, tanzen zu müssen, während man liebte… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [287] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Verrat

Er ist immer so ganz allein und ohne Liebe, und nun glaubt er einen Menschen gefunden zu haben, und der verrät ihn… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [279] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Anähnlichung

Denn es war das Merkwürdige, daß Tonio, der Hans … doch um seine Daseinsart beneidete, beständig trachtete, ihn zu seiner eigenen herüberzuziehen, was höchstens auf Augenblicke und auch dann nur scheinbar gelingen konnte… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [279] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])

Diese schlichte und harte Lehre

Wer am meisten liebt, ist der Unterlegene und muß leiden, – diese schlichte und harte Lehre hatte seine … Seele bereits vom Leben entgegengenommen; und er war so geartet, daß er solche Erfahrungen wohl vermerkte, sie gleichsam innerlich aufschrieb… (Thomas Mann, Frühe Erzählungen – Tonio Kröger, S. 273 ff. [275] [Frankfurter Ausgabe, hrsg. v. Peter de Mendelssohn, 1981])