Es gab Dinge, die ich nicht sagen, sondern nur schreiben konnte. Denn wenn ich redete, dann dachte ich, und wenn ich schrieb, dann fühlte ich. (Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit, 2018, S. 233)
Kategorie: Was er liest
Nichtlinearität
Die Zeit verläuft nicht linear, ebenso wenig die Erinnerungen. Man erinnert sich immer stärker an das, was einem gerade emotional nahe ist… Die Erinnerungen an Dinge, die emotional der Gegenwart ähnlich sind, nehmen quasi eine Abkürzung. (Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit, 2018, S. 213 f.)
Erinnerer und Bewahrer
Vielleicht schreibst du nicht auf Papier, doch in deinem Kopf tust du es… Das hast du schon immer getan. Du bist ein Erinnerer und Bewahrer, und du weißt es. (Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit, 2018, S. 197 f.)
Eine schwierige Kindheit
Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind… Man weiß nie, wann er zuschlagen wird. (Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit, 2018, S. 136)
Vermisst und verteufelt
Nie den Mut gehabt, sie zu gewinnen, immer nur die Angst, sie zu verlieren. (Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit, 2018, S. 121)
Der einzige ehrliche Ort auf dieser Erde
Es war alles so verrückt… Mal hatte man Glück, lebte in einem reichen Land oder war mit Gesundheit und Intelligenz gesegnet, mal hatte man Pech und war leider dumm, bekam Krebs oder kam in einem Slum von Afrika auf die Welt und starb, ehe man das Wort „sterben“ überhaupt buchstabieren lernte… Es war alles willkürlich…
Deine ganzen beschissenen Träume und Hoffnungen
Wie immer, wenn die Dinge schwierig waren und er aufgeben wollte, dachte er an das, was sein Nachbar Toby mal zu ihm gesagt hatte, als er bekifft gewesen war. „Das Wichtigste ist, dass du deine ganzen beschissenen Träume und Hoffnungen packst und sie nie mehr loslässt“, hatte er gesagt. „Du kannst schreien, du kannst verzweifeln,…
Der Tod ist scheiße
Objektiv gesehen ist der Tod das Beste, was den Menschen passieren konnte. Er zwingt sie, sich dem Leben zu stellen… Er ist das einzig richtige Ende, notwendig und ein starker Antrieb… Subjektiv gesehen ist der Tod natürlich scheiße. (Benedict Wells, Fast genial, 2011, S. 187)
Brüder!
Wir waren Brüder! Brüder durch Ein edler Band, als die Natur es schmiedet. (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 4793 f.)
Gibt es keinen Gott?
Gibt es keinen Gott? Was? Dürfen In seiner Schöpfung Könige so hausen? Ich frage, gibt es keinen Gott? (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 4771 ff.)
Freundesdienst
Das hat ein Freund für seinen Freund getan. (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 4725)
Recht und billig
Lass sein, dass meiner Forderungen eine Unbillig und vermessen war, musst’ du Mir darum auch die billigen versagen? (Friedrich Schiller, Don Karlos, 2009, V. 4498 ff.)