Was der Grieche Kosmos nannte, war das Bild einer Welt, die nicht wird, sondern ist. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 12)
Kategorie: Was er liest
Reine Gegenwart
Die… reine Gegenwart… stellt eine Verneinung der Zeit (der Richtung) dar. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 11)
Natur und Geschichte
Natur ist die Gestalt, unter welcher der Mensch hoher Kulturen den unmittelbaren Eindrücken seiner Sinne Einheit und Bedeutung gibt. Geschichte ist diejenige, aus welcher seine Einbildungskraft das lebendige Dasein der Welt in bezug auf das eigene Leben zu begreifen und diesem damit eine vertiefte Wirklichkeit zu verleihen sucht. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S….
Vergleiche als Glück und Unglück
Vergleiche könnten das Glück des geschichtlichen Denkens sein, insofern sie die organische Struktur der Geschichte bloßlegen… Sie waren bisher ein Unglück… (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 6)
Totes und Lebendiges: Gesetz und Analogie
Das Mittel, tote Formen zu erkennen, ist das mathematische Gesetz. Das Mittel lebendige Formen zu verstehen, ist die Analogie. Auf diese Weise unterscheiden sich Polarität und Periodizität der Welt. (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1998, S. 4)
Never to Heaven
My words fly up, my thoughts remain below; Words without thoughts never to heaven go. (William Shakespeare, Hamlet, Act III Scene 3)
Hot Blood
… now could I drink hot blood… (William Shakespeare, Hamlet, Act III Scene 2)
What?
What a piece of work is a man! (William Shakespeare, Hamlet, Act II Scene 2)
To Thine Ownself Be True
This above all: to thine ownself be true, And it must follow, as the night the day, Thou canst not then be false to any man. (William Shakespeare, Hamlet, Act I Scene 3)
Der Rest
Der Rest ist Schweigen. (William Shakespeare, Hamlet, übers. v. August Wilhelm Schlegel, Fünfter Akt, Zweite Szene)
Totenbeschauerrecht
… Totenbeschauerrecht. (William Shakespeare, Hamlet, übers. v. August Wilhelm Schlegel, Fünfter Akt, Erste Szene)
Das Ende vom Liede
Wir mästen alle andern Kreaturen, um uns zu mästen; und uns selbst mästen wir für Maden… das ist das Ende vom Liede. (William Shakespeare, Hamlet, übers. v. August Wilhelm Schlegel, Vierter Akt, Dritte Szene)