Großzügiger Verzicht

Allerdings hatte er keine Nebeneinkünfte aus Bestechungen oder Unterschlagungen und konnte sich auch vom Diener keine Frau auf dem Arm ins Bureau tragen lassen. Darauf wollte K. aber, wenigstens in diesem Leben, gerne verzichten. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 61)

Kampf und Niederlage

[E]r sah ein, daß dies die erste zweifellose Niederlage war… Es war natürlich gar kein Grund, sich deshalb zu ängstigen, er erhielt die Niederlage nur deshalb, weil er den Kampf aufsuchte. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 60)

Gesellschaftskampf

Sie gehören zu der Gesellschaft, die ich bekämpfen muß… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 54)

Körpersprache

… die plötzliche Erkenntnis wollte Raum… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 50)

Es geht ihm an den Kragen

[I]hm war, als werde seine Freiheit eingeschränkt, als mache man mit der Verhaftung ernst… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 49)

Ruhe: stärker als Lärm

Die Leute der linken Partei, …, mochten im Grunde ebenso unbedeutend sein wie die der rechten Partei, aber die Ruhe ihres Verhaltens ließ sie bedeutungsvoller erscheinen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 43)

Aftermiete

… Aftermiete… (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 40)