Den Glauben viermal ändern

Ich sehe diese würd’gen Peers mit schnell Vertauschter Überzeugung unter vier Regierungen den Glauben viermal ändern – (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 784 ff.)

Totalitarismus

Die Tyrannei begnügt sich nicht, Ihr Werk nur halb zu tun. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 595 f.)

Afterkönigin

… Afterkönigin… (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 522)

Was die Augen sehen, glaubt das Herz

Er zeigte mir, dass grübelnde Vernunft Den Menschen ewig in der Irre leitet, Dass seine Augen sehen müssen, was Das Herz soll glauben… (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 477–480)

Das ist ein Unterschied!

Man kann uns niedrig Behandeln, nicht erniedrigen. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 155 f.)

Franzmann

… Franzmann… (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 104)

Was im Leben wirklich schmerzt

In großes Unglück lehrt ein edles Herz Sich endlich finden, aber wehe tut’s, Des Lebens kleine Zierden zu entbehren. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 52–54)

Müßiggang ist

In müß’ger Weile schafft der böse Geist. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 13)

Nicht nach dem Buchstaben

…er soll ja nicht nach dem Buchstaben gerichtet werden… (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 20. Aufl. 2021, S. 89)

Urteil in eigener Sache

[W]er würde es ertragen, den Spruch eines allwissenden Gerichtshofes über sich selbst zu vernehmen? (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 20. Aufl. 2021, S. 80)

Kälte trotz Wärme

Mitten in der feuchten Wärme der Sommernacht fror ich vor Müdigkeit, Trauer und Alleinsein. (Hermann Hesse, Die Morgenlandfahrt, 20. Aufl. 2021, S. 68)