Wie der Schatz im Acker

Ich habe … alles was ich besitze auf dem Proceß verwendet. So habe ich z.B. alles Geld meinem Geschäft entzogen, früher füllten die Bureauräume meines Geschäftes fast ein Stockwerk, heute genügt eine kleine Kammer im Hinterhaus, wo ich mit einem Lehrjungen arbeite. Diesen Rückgang hat natürlich nicht nur die Entziehung des Geldes verschuldet, sondern mehr…

Wie der Schatz im Acker

Ich habe … alles was ich besitze auf dem Proceß verwendet. So habe ich z.B. alles Geld meinem Geschäft entzogen, früher füllten die Bureauräume meines Geschäftes fast ein Stockwerk, heute genügt eine kleine Kammer im Hinterhaus, wo ich mit einem Lehrjungen arbeite. Diesen Rückgang hat natürlich nicht nur die Entziehung des Geldes verschuldet, sondern mehr…

Wer sich selbst erhöht…

Er fühlte sich so frei, wie man es sonst nur ist, wenn man in der Fremde mit niedrigen Leuten spricht, alles was einen selbst betrifft, bei sich behält, nur gleichmütig von den Interessen der andern redet, sie dadurch vor sich selbst erhöht aber auch nach Belieben fallen lassen kann. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S….

Von vorn

Man muß wieder alle Kräfte zusammennehmen und darf sich nicht ergeben. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 145)

Freispruch unerreichbar

Die untersten Richter… haben nicht das Recht endgiltig freizusprechen, dieses Recht hat nur das oberste, für Sie, für mich und für uns alle ganz unerreichbare Gericht. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 144)

Glauben!

… wirkliche Freisprechungen, man kann sie glauben, nachweisbar sind sie aber nicht. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 141)

Gericht und Henker

Ein einziger Henker könnte das ganze Gericht ersetzen. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 141)

Die drei Arten der Befreiung

Ich habe vergessen Sie zunächst zu fragen, welche Art der Befreiung Sie sich wünschen. Es gibt drei Möglichkeiten, nämlich die wirkliche Freisprechung, die scheinbare Freisprechung und die Verschleppung. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 139)

Der ungünstige Einfluss der Juristerei auf den künstlerischen Schwung

Der Maler beobachtete die Wirkung, die seine Erklärung auf K. gemacht hatte und sagte dann mit einer gewissen Ängstlichkeit: „Fällt es Ihnen nicht auf daß ich fast wie ein Jurist spreche? Es ist der ununterbrochene Verkehr mit den Herren vom Gericht, der mich so beeinflußt. Ich habe natürlich viel Gewinn davon, aber der künstlerische Schwung…

Mittelgut

Mittelgut. (Franz Kafka, Der Proceß, 1995, S. 122)