Unsouveränität

Die wankelmüt’ge Menge, Die jeder Wind herumtreibt! Wehe dem, Der auf dies Rohr sich lehnet! (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 3260 ff.)

Souveränität

O der ist noch nicht König, der der Welt Gefallen muss! Nur der ist’s, der bei seinem Tun Nach keines Menschen Beifall braucht zu fragen. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 3197 ff.)

Politisches Zaudern

Erwarte, zögre, säume, bis das Reich In Flammen steht… (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 3101 f.)

Nicht nach dem Schein richten

Der Schein ist gegen mich, doch darf ich hoffen, Dass ich nicht nach dem Schein gerichtet werde! (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 2925 f.)

Frucht des Hasses

Es bringt Nicht gute Frucht, wenn Hass dem Hass begegnet. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 2189 f.)

Gott, was sind Männer primitiv!

So sind die Männer. Lüstlinge sind alle! Dem Leichtsinn eilen sie, der Freude zu, Und schätzen nichts, was sie verehren müssen. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 1988 ff.)

Todesverachtung

Verachtung ist der wahre Tod. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 1448)

Emanzipiert!

„Denn ein gebrechlich Wesen ist das Weib.“  „Das Weib ist nicht schwach. Es gibt starke Seelen In dem Geschlecht. – Ich will in meinem Beisein Nichts von der Schwäche des Geschlechtes hören.“ (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 1373 ff.)

Eheband und -fessel

Der Ring macht Ehen, Und Ringe sind’s, die eine Kette machen. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 1210)

Denkste

[E]s wird der Neid Stets den obsiegend Glücklichen verfolgen. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 1016 f.)

Wenn Recht verletzt

Nicht der laute, Nur der gerechte Tadel kann verletzen. (Friedrich Schiller, Maria Stuart, 2001, V. 1012 f.)