Verstehen durch Leiden

… so mußte er die Menschen gleichsam erst erleiden, um sie verstehen zu können. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 281)

Die Angst vor dem Schweigen

Nach seinen Beobachtungen beruhte die Angst der meisten Menschen vor dem Schweigen darauf, daß jeder die Gedanken des andern fürchtet wie eine Beleidigung, vor der man sich nur durch pausenloses Reden und Fragen schützen kann. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 275 f.)

Furchtlose Entschlossenheit

Da war … eine furchtlose Entschlossenheit zum Wirklichen…, die wie alles Einfache und Echte den Eindruck erweckte, als sei es zum erstenmal so gesehen und werde zum erstenmal so gesagt. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 272)

Stuff

… stuff…  (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 266)

Seelenlahm

… seelenlahm… (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 235)

Des Lebens Knalleffekte

… das Schicksal hat zuweilen seine Launen und schert sich nicht darum, daß wir seine Knalleffekte stillos finden. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 181)

Der erste Schein der Sterne

Es gibt Stunden, wo uns die Sterne zum erstenmal scheinen. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 166)

Emanzipiert!

Sie gehörte zu den Frauen, die ihr Bewußtsein, Frau zu sein, nicht immerfort ängstlich und aggressiv mit sich herumtragen. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 157)

Freiheitsreife

Zu jeder Freiheit muß man erst reif werden… (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 111)

Europa

… Europa…, diese halb geistige, halb sehnsüchtige Konstruktion… (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 11)

Wann die Verantwortung zu groß wird

Verantwortungen werden immer dann zu groß, wenn man sich ihnen entziehen will. (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 515)

Recht und Gesetz: gekreuzte Knochen

Recht und Gesetz, die mir immer wie die gekreuzten Knochen erschienen sind, die man als Warnungszeichen auf Giftflaschen klebt. (Jakob Wassermann, Der Fall Maurizius, 2. Aufl. [1988], S. 429)