In der Höflichkeit lag die Verachtung… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 218)
Autor: Dr. Georg Neureither
Die österreichische Staatsphilosophie
Du bist einfach ein Österreicher. Du lehrst die österreichische Staatsphilosophie des Fortwurstelns! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 216)
Gewissheitsübermannt
Er sprach, wie man in einem Augenblick, der seiner selbst nicht gewiß ist, das Ergebnis jahrzehntelanger Gewißheit zusammenfaßt. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 216)
Die Leiden des Forschers
Es ist gar nicht richtig, daß der Forscher der Wahrheit nachstellt, sie stellt ihm nach. Er erleidet sie. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 215)
Nichtwissenwollen
… man kann nicht, nicht wissen wollen! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 214)
Virenstille
Es ist so LEISE!
Der Tertianer lernt digitales Lernen
Und dann war da noch jener Tertianer, voll des Lobes auf das digitale Zeitalter: „Wenn ich gewusst hätte, wie beschissen digitales Lernen ist und wie scheiße das alles funktioniert! Ich würd’ echt lieber wieder in die Schule!“
Leere der Moderne
Edward Hopper als Illustrator der Corona-Krise?
Auf dem Vorwurfskarussell
… bekanntlich weist man Vorwürfe umso heftiger zurück, je stärker man selbst zwischen Schuld und Unschuld gespannt ist. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 207)
Rechthaberei und Menschenwürde
Der Trieb, recht zu haben, ein Bedürfnis, das fast gleichbedeutend mit Menschenwürde ist… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 205)
Buch der Stunde
Albert Camus, Die Pest
Organisation der Zartheit
… die notwenige Organisierung der inneren Zartheit… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 200)