Gedanken und Gefühle, das ist mehr für Leute, die nichts zu tun haben. (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 778)
Autor: Dr. Georg Neureither
Konferenzergebnisse
Bei einer Konferenz bringt jeder vor, was er haben möchte und für das Richtige hält, und zum Schluß ergibt sich etwas daraus, das keiner ganz gewollt hat… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 777)
Mal im Innern nachsehen
… heute sind selbst die meisten religiösen Menschen so von der wissenschaftlichen Denkweise angesteckt, daß sie sich nicht nachzusehen trauen, was zu innerst in ihrem Herzen brennt… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 767 f.)
Ferialstimmung
… Ferialstimmung… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 767)
Egoismus der Einzelheiten
… Egoismus der Einzelheiten… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 762)
Vernünftige Askese
Eine vernünftige Askese besteht in der Abneigung gegen das Essen bei ständig gut unterhaltener Ernährung! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 759)
Ordnung der Seele und der Dinge
… Moral ist nichts anderes als eine Ordnung der Seele und der Dinge… (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites Buch, 1987, S. 746)
Innerlich nichts zu tun
Unser Zeitalter trieft … von Tatkraft. Es will nicht mehr Gedanken, sondern nur noch Taten sehn. Diese furchtbare Tatkraft rührt nur davon her, daß man nichts zu tun hat. Innerlich meine ich… Es ist so einfach, Tatkraft zu haben, und so schwierig, einen Tatsinn zu suchen! (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, I Erstes und Zweites…
Missbrauch von Worten
Noch niemals sind Worte mehr zum Vertuschen der Wahrheit mißbraucht worden als heute. (Erich Fromm, Die Furcht vor der Freiheit, 24. Aufl. 2020, S. 198)
Der Sieg der Freiheit
Der Sieg der Freiheit ist nur möglich, wenn die Demokratie sich zu einer Gesellschaftsform entwickelt, wo der einzelne Mensch mit seinem Wachstum und seinem Glück Ziel und Zweck der Kultur ist, wo das Leben keine Rechtfertigung durch Erfolg oder irgend etwas anderes braucht und wo der einzelne Mensch nicht von einer Macht außerhalb seiner selbst…
Sicherheit durch Freiheit
… die Sicherheit, die nur die Freiheit geben kann… (Erich Fromm, Die Furcht vor der Freiheit, 24. Aufl. 2020, S. 190)
Nicht wir selbst
… es gibt nichts, dessen wir uns mehr schämen, als nicht wir selbst zu sein… (Erich Fromm, Die Furcht vor der Freiheit, 24. Aufl. 2020, S. 189)