Der Prager Fenstersturz als „Besonderheit der traditionellen Prager Rechtspflege“!
Autor: Dr. Georg Neureither
Eingefrorenes Lächeln
…das Lächeln blieb auf ihren Lippen, als wolle sie sich’s vortäuschen oder als hätte der Mund vergessen, es abzutun. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 583)
Schuld gegen sich selbst
…daß es nur eine einzige wirkliche Verschuldung gibt, nämlich die des Menschen gegen sich selbst. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 576)
Verlegenheitsepistel
… Verlegenheitsepistel…, ein Beweis, daß wir gleich meilentief fallen, wenn wir uns nur im geringsten nicht auf der Höhe halten. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 533)
Der Eiferer als Pedant
… hat nicht jede Geistesrichtung ihren Aberglauben, und sind nicht alle Eiferer im Grunde Pedanten? (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 498)
Feuerwehrkaufladen
Verleser des Tages: „Feuerwehrkaufladen“ statt „Feuerwehrlaufkarten“.
Über die Limitierung des Lektürepensums
Zitat des Tages: „Ohne robuste Vorurteile lässt sich ein Lektürepensum nicht limitieren.“
Tyrannei der Jünger
In der Gläubigkeit der Jünger liegt eine gewaltige Tyrannei. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 370)
Quartalsgenie
… so eine Art Quartalsgenie… (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 353)
Eitelkeit des Resümees
Es gibt eine spezifische Eitelkeit des Resümees. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 344)
Menschenhunger
… man ahnt nicht, wie hungrig im allgemeinen die Menschen aufeinander sind, gleichviel wes Alters, Standes und Geschlechts; der Zustand, der dem Nichtkennen ein Ende macht, wird als eine Erlösung empfunden… (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 337)
Krümel piken
Wenn man krank ist, liegen doch immer Brotkrumen im Bett. (Jakob Wassermann, Etzel Andergast, 1988, S. 323)